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Einführung
Die Erhaltung standort- und bewirtschaftungstypischer Humusgehalte ist deshalb ein
wesentlicher Grundsatz der guten fachlichen Praxis.
Unnötig hohe Humusgehalte können in Folge des hohen Mineralisierungspotenzials Ursache
für vermeidbare Stickstoff-Austräge in die Hydro- und Atmosphäre sein. Deshalb
wird zur Beurteilung und Sicherstellung einer für Produktion und Umwelt optimalen Humusversorgung
der Böden eine aussagekräftige und einfach anwendbare Methode benötigt. Ziel der Humusbilanzierung ist es, auf Betriebsebene, für Schläge oder Fruchtfolgen die bewirtschaftungsbedingt zu erwartenden Veränderungen der Humusvorräte acker- und gartenbaulich genutzter Böden abzuschätzen und mit der organischen Düngung entsprechend zu reagieren. Aus den Bilanzsalden ist abzuleiten, inwieweit Änderungen in der Bewirtschaftung notwendig sind, um eine standort- und bewirtschaftungsangepasste Humusversorgung der Böden zu erhalten. Damit wird einerseits die Nachhaltigkeit der Produktion gesichert und andererseits das Verlustpotenzial für Stickstoff begrenzt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem VDLUFA-Dokument.*Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) |
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