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Seit etwa 1974 hat sich die Varroa-Milbe, ein ursprünglich auf der östlichen Honigbiene befindlicher Brut-Parasit, in Deutschland auf der hier heimischen westlichen Honigbienenart ausgebreitet und immer wieder zu verheerenden Völkerverlusten, besonders in Zusammenhang mit einhergehenden Viruserkrankungen, geführt.


Die Bienenhaltung ohne Bekämpfung dieses Schädlings ist seither nicht mehr möglich.

Entscheidend für eine nachhaltige Imkerei ist es daher, sich die erforderlichen Kenntnisse über die Biologie der Varroamilbe anzueignen und die Bekämpfung konsequent durchzuführen.

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Im Rahmen eines integrierten Konzeptes gibt es im Jahresverlauf mehrere Möglichkeiten auf die Entwicklung der Varroamilbe einzuwirken. Angefangen mit dem Ausschneiden der Drohnenbrut, Jungvolkbildung mit Brutwaben und Fang- und Bannwabe (Entnahme von Milben in der Brut) über der Sommerbehandlung nach der Ernte mit Ameisensäure bis hin zur Behandlung am nicht brütenden Volk im Winter.

Die Varroatoleranzzüchtung zeigt erste positive Ansätze. Es gibt allerdings noch keine Zuchtlinien, deren Völker unter normalen Haltungsbedingungen ohne jegliche Bekämpfungsmaßnahmen überleben würden.

Weitergehende Informationen finden Sie in unseren Arbeitsblättern und in der Broschüre Varroa unter Kontrolle.
 


Broschuere_Varroa-unter-Kontrolle.pdf
Beschreibung: Ausführliche Informationen zur Biologie der Varroamilbe und deren Bekämpfung
Größe: 11 MB