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Verständlicherweise
gibt es Jahreszeiten, die sich besser zum Beginn in der Bienenhaltung
eignen als andere. Der beste Zeitraum ist der Frühsommer, ab
Mai bis etwa Anfang Juli. Es sollten mindestens zwei, besser drei
Völker sein, denn leicht wird die Königin aus Versehen
zerdrückt und das Volk dadurch gefährdet. Aus einem benachbarten
Volk kann dann mit einer Brutwabe geholfen werden.
Den leichtesten Start hat man mit Jungvölkern oder -soweit
erhältlich- mit Schwärmen, die im laufenden Jahr entstanden
sind. Wer gleich mit ausgewachsenen Völker beginnt hat es ungleich
schwerer, weil sofort alles an imkerlichem Können und Wissen
abverlangt wird und das überfordert einen Anfänger regelmäßig.
Achten Sie auf sanfte Völker! Verlangen Sie unbedingt eine
gültige Gesundheitsbescheinigung. Dies stellt der Amtstierarzt
(Veterinäramt beim Landratsamt) nach einer erfolgten Untersuchung
aus. Die Untersuchungskosten trägt der Verkäufer. Der Beginn der Bienenhaltung ist dem zuständigen Veterinäramt anzuzeigen. Nehmen Sie einen Imker
Ihres Vertrauens mit, der die Bienen mit Ihnen anschaut.
Überhaupt ist es wichtig, dass Sie jemanden haben, der Ihnen
fachkundige Antwort geben kann. Hilfreich sind benachbarte Imker
und Imkerberater Ihres Vereines.Überlassen
Sie die Wahl des Bienenkastens nicht dem Zufall! Zwar
ist es den Bienen fast egal, worin Sie hausen, jedoch kann sich
eine unüberlegte oder falsch angeratene Entscheidung negativ
auf den Arbeitsaufwand und auf eine einfache Bienenbearbeitung auswirken.
Die sonstige Ausrüstung beschränkt sich
auf Schutzkleidung und etwas Werkzeug. Geräte zur Honigernte
kann man Anfangs bei Imkerkollegen ausleihen. Die Anfangsinvestitionen sind nicht unerheblich, dafür kann man in Hessen mit ca. 25
- 30 kg Honig je Volk rechnen. Bei zwei Völkern übersteigt
der Honigertrag damit schon den Eigenverbrauch um das Doppelte.
Die Bienenhaltung trägt sich auch mit wenigen Völkern
durch den Honigverkauf des Überschusses selbst. |
| Mit gründlicher Ausbildung erschließt sich Ihnen die
Bienenwelt schneller und die Anfangshürden werden leichter
überwunden. Dazu gibt es praxisbetonte Lehrgänge
des Bieneninstituts Kirchhain, anderer Institute und
des Landesverbandes Hess. Imker e.V. (LHI-Kurse).
LHI-Begrüßungspaket:
1. Buchgeschenk das „Einfach Imkern“ von Dr. Gerhard Liebig
2. Gutschein für ein Jahresabo der Fachzeitschrift „die biene" + eine Schulungsmappe „Grundwissen für Imker“
3. Der erfolgreiche Abschluss von vier Lehrgängen ( Honiglehrgang, Grundkurs, Aufbaulehrgang und einen weiteren nach Wahl) führt zur Qualifikation als „Hessenimker“
Bücher vertiefen das Wissen und sind wichtige Nachschlagewerke. Zur laufenden
Information sollten Sie unbedingt eine imkerliche Fachzeitschrift
abonnieren. In Hessen ist dies "die biene".
Sie erhalten momentan als Probiergutschein zwei Hefte kostenlos,
unverbindlich und ohne Folgelieferung.
Hilfreich sind auch ältere Ausgaben, die meist von Imkerkollegen
aus den örtlichen Verein ausgeliehen werden können.
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