Bienen ernähren sich von Nektar, Honigtau und Pollen.
Beim Besuch der Blüte saugen die Bienen den Nektar auf, der später
im Bienenvolk zu Honig ausreift, und pudern sich mit dem reifen Pollen ein,
den sie anschließend z.T. auf andere Blüten übertragen.
Die Erträge vieler Obst- und Samenpflanzen hängen unmittelbar
von der so herbeigeführten Bestäubung durch Bienen ab. Der ökologische
Nutzen der Bienenhaltung übersteigt daher den Wert der Honigproduktion
um ein Vielfaches
Am Bieneninstitut Kirchhain werden u.a. Versuche
zur Sammelleistung von Honigbienen durchgeführt. Mit mikroskopischen
und molekularbiologischen Methoden können genaue Herkunfts- und
Sortenbestimmungen für Honige durchgeführt werden. In
den Lehrgängen werden Kenntnisse der Trachtpflanzen,
alle wesentlichen Grundlagen der Erzeugung von Qualitätshonig sowie
der richtigen Aufstellung und Versorgung von Bienenvölkern vermittelt.
Wichtige Lerninhalte werden in den Arbeitsblättern
behandelt